7 Tipps für deine Gründung in der Gastronomie

7 Tipps für deine Gründung in der Gastronomie

Wer träumt auch davon sein eigenes gemütliches Café, ein schickes Restaurant oder eine hippe Bar zu eröffnen? Der Einstieg ins Gastgewerbe klingt meistens einfacher als gedacht. Den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, bedarf enormer Vorbereitung und Planung, um den Traum der Existenzgründung zu verwirklichen. 

Dass so eine Eröffnung nicht von heute auf morgen gelingt ist klar. Besonders unter den aktuellen Umständen der Corona-Krise steht man vor mehr Herausforderungen im Gastgewerbe als je zuvor. Wir sind aber davon überzeugt, dass es trotzdem mit der richtigen Vorbereitung durchaus machbar ist, den Einstieg gelungen zu meistern. Hilfreiche Tipps zur Corona-Gastronomie haben wir hier hier für euch ausgearbeitet

Um essenzielle Fehler zu vermeiden und euch beim Start zu helfen, haben wir uns für euch schlau gemacht. Wir wollen euch die ersten Schritte in Richtung Gründertum im Gastgewerbe erleichtern und haben dafür 7 Tipps zur Selbstständigkeit gesammelt.

1. Detailliertes Konzept erstellen

Als allererstes müsst ihr euch ein entsprechendes Konzept überlegen und die Details eures Gewerbes festlegen. Folgende Fragen können euch bei der Vorbereitung helfen:

  • Welche Art von Gastgewerbe möchte ich betreiben und habe ich die Kapazitäten dafür? 
  • Was soll mein Café/Restaurant/Bar besonders machen? Ist es vielleicht das spezielle Speisenangebot oder die außergewöhnliche Einrichtung? 
  • Wer ist meine Zielgruppe? 
  • Wer sind meine Mitbewerber*innen und Konkurrent*innen? 
  • In welchem Preissegment möchte ich mich bewegen? 
  • Wann möchte ich geöffnet haben?
  • Wie soll mein Café/Bar/Restaurant heißen?
  • Wie will ich meine Gäste bedienen? 
  • Wessen Hilfe benötige ich für meine Gründung?
  • Möchte ich einen Food & Beverage Manager anstellen?
  • Wie soll der Arbeitsalltag aussehen und was benötige ich dafür?

Diese Dinge sollten bei der ersten Planung berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist das Alleinstellungsmerkmal, mit welchem ihr euch von der Konkurrenz abgrenzt. Für zukünftige Gäste wird diese Besonderheit, der ausschlaggebende Punkt sein, euch einen Besuch abzustatten.

Unser Tipp: Schaut euch neue Arbeitskonzepte an, die ihr in euren Alltag integrieren könnt. New Work ist hier das Stichwort. Damit bietet ihr eurem Personal eine optimierte Art des Zusammenarbeitens und erleichtert euch die Suche nach motiviertem Personal. Mehr Informationen zu New Work im Gastgewerbe findet ihr hier.

Die frühe Konzeptionierung hilft euch dabei den Überblick zu behalten. Dabei könnt ihr eure Vorstellungen spezialisieren und gleichzeitig den Aufwand der Gründung besser kalkulieren. Die detaillierte Gestaltung dieser Aspekte schafft das Grundgerüst für die Planung der benötigten finanziellen Mittel.

2. Finanzierung der Selbstständigkeit planen

Miete, Inventar, Personal, Strom & Wasser, Steuern sind alles Dinge, die Kosten machen und die ihr vorher kalkulieren solltet. Dabei hilft euch ein Businessplan zur Finanzierung eures Gastgewerbes. Dieser Plan sollte detailliert aufgestellt sein und sämtliche potentiellen Kosten berücksichtigen, damit die Bank euch eine entsprechende Förderung oder einen Kredit gewährt. 

Der Markt im Gastgewerbe ist groß, weshalb euer Alleinstellungsmerkmal ein bedeutsamer Faktor für den Unternehmenserfolg ist. Nehmt also eure detaillierte Konzeptionierung und fügt alle wirtschaftlich-finanziellen Komponenten hinzu. Falls ihr euch unsicher seid, könnt ihr auch kostenlose Beratungen für Gründer*innen in Anspruch nehmen.

Darüber hinaus könnt ihr in Deutschland staatliche Fördermittel beantragen und nach Stipendien für Gründer*innen oder im Gastronomiebereich suchen. Es gibt dabei verschiedene Angebote wie beispielsweise einen Gründerzuschuss, den Kredit für Wiederaufbau oder auch Investitionszuschüsse. Habt auf jeden Fall einen Plan B und auch einen Plan C zur Finanzierung in der Tasche und schaut euch verschiedenste Optionen an.

Auch hier gilt: Vorbereitung ist fundamental, damit ihr euren Traum von der eigenen Existenz in der Gastronomie erreichen könnt.

Unser Tipp: Tretet gastronomischen Verbänden bei oder kontaktiert Vertreter*innen und Organisationen der Gastronomie-Branche wie beispielsweise die DEHOGA, dem deutschen Hotel- und Gaststättenverband. Diese geben euch Auskunft über weitere Finanzierungsmöglichkeiten, Tipps zur Gründung und helfen euch beim Weg zur eigenen Gastronomie.

3. Passenden Standort wählen

Der richtige Ort und die passende Lage ist das A&O eures Gastgewerbes. Es stellt einen weiteren ausschlaggebenden Faktor für den Unternehmenserfolg dar. 

Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Parkplatzsituation und die allgemeine Location sind bedeutende Kriterien für die Wahl eurer Gäste. Checkt deshalb bei den Besichtigungen potenzieller Standorte diese Kriterien. Darüber hinaus hilft es sich mit benachbarten Geschäften zu unterhalten oder deren Bewertungen anzuschauen. Ausgezeichnete Läden ziehen viele potentielle Gäste an. Eine belebte Gegend sorgt außerdem für Gäste, die beim Vorbeigehen auf euch aufmerksam werden könnten. 

Abhängig von eurem Gastgewerbe und eurem Preissegment bieten sich unterschiedliche Gebiete in eurer Stadt oder eurer Region an. Überlegt euch wer eure Zielgruppe ist, wie viel Zahlungskraft diese hat und wo diese demnach wohnen könnte. Eröffnet ihr ein hochwertiges Restaurant, solltet ihr euch nicht im Studierendenviertel niederlassen. Hierfür bietet sich beispielsweise eine lebhafte Bar oder ein preisgünstiges internationales Restaurant/Imbiss an.

Nehmt euch also genug Zeit für die Bewertung des Standortes bevor ihr einen Miet- oder Pachtvertrag unterschreibt.

4. Nachhaltige Alternativen nutzen

Durch die Einbindung aktueller Trends und Interessen ist es möglich mehr Kund*innen anzuziehen, spätere Veränderungen vorzubeugen und gleichzeitig Geld zu sparen.  

Der Wandel zu mehr Nachhaltigkeit ist schon im vollen Gange, weshalb es sich lohnt von Anfang an plastikfreie Produkte wie zum Beispiel die #IAMPLASTICFREE Trinkhalme zu implementieren. Macht Nachhaltigkeit zum Bestandteil eures Images und bringt die grüne Revolution ins Rollen.

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.